Die Auswahl der Filmtips erfolgte - anders als bei unseren Buchempfehlungen-
fast ausschließlich nach ihrem Unterhaltungswert.


Scarface, Carlitos Way, Einer flog übers Kuckucksnest,
The Game
, Fight Club, Sexy Beast, Studio 54, Shrek,
Alien 3
,
Kiss of the Dragon, Antz
Blood in Blood out, Das fünfte Element,
Leon der Profi, Full Metal Jacket, Pulp Fiction, Meet the Feebles,
Der Unhold, From dusk till dawn, American History X,
Fear and Loathing in Las Vegas
, Matrix, The Cell, Blade,
Bube, Dame, König, Gras
, Snatch, Lammbock,
Wir können auch anders
, Deadly Revenge,
Bang Boom Bang
, Late Show
, Pakt der Wölfe
Big Trouble Last Samurai Die Unglaublichen The Wanderers
L.A.Confidential Schnappt Shorty Midnight Run
The Big Lebowski Showtime Lord of War Die Verurteilten
Galaxy Quest Das kleine Arschloch Ab durch die Hecke
Der 13te Krieger




Scarface
USA 1983, R: Brian de Palma; D:Al Pacino, Michelle Pfeiffer
Ein unerbitterlicher Kampf über Aufstieg, Leidenschaft und Macht mit Al Pacino als das
Narbengesicht Tony Montana. Tony ist einer der 125 000 Kubaner, die Fidel Castro 1980 in die
USA auswandern läßt. Mit Brutalität und Geschick kämpft er sich schnell auf den Gipfel der
Macht. Sein gewaltiges Kokain-Imperium sticht nach und nach jeden Konkurrenten aus. Doch
Tony und seine Frau verfallen immer mehr dem "Weißen Pulver", die Ehe erstickt, und Feinde
betreten das Feld. Schließlich fühlt sich "Scarface" von allen Menschen verlassen. In seinem
zur Festung ausgebauten Haus kämpft er gegen jeden und alles...
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Carlitos Way
USA 1993, R: Brian de Palma; D: Al Pacino, Penelope Ann Miller
Nach einigen Jahren Knast kehrt Mafioso Carlito Brigante in die Freiheit zurück - die Straßen
New Yorks. Er ist fest entschlossen, auszusteigen und ein neues Leben zu beginnen. Ihm fehlt
nur noch das nötige Kleingeld und ein bißchen Glück. Doch das Gesetz der Straße folgt eigenen
Regeln. Trotz aller guten Vorsätze gerät er unversehens in einen Strudel der Gewalt. Er rettet
sich durch seine alten Freunde. Aber es ist ein Pakt mit dem Teufel...
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Einer flog übers Kuckucksnest
USA 1975, R: Milos Forman; D: Jack Nicholson
Milos Formans Werk nach Ken Keseys gleichnamigem aufwühlenden Roman ist einer der
Schlüsselfilme der 70er Jahre. Damals wurden so aufregende, bahnbrechende und persönliche
Filme noch in Hollywood produziert. Einer flog über das Kuckucksnest betont den
humanistischen Ansatz des Buches, und man hat den Eindruck, dass der brillante
Jack Nicholson (Shining, Besser geht´s nicht) geradezu für die Rolle des Randle Patrick
McMurphy geboren wurde. McMurphy ist rebellischer Insasse einer geschlossenen
psychiatrischen Klinik, der den Kampf aufnimmt gegen die Autorität und die kalte
Attitüde institutioneller Überlegenheit, personifiziert durch Schwester Ratched
(Louise Fletcher). Die klassische Anti-Establishment-Geschichte eines Mannes, der seine
Individualität gegen ein repressives, konformistisches System behaupten will, funktioniert
hier auf allen Ebenen. Forman bevölkert seinen Film mit einprägsamen, exzentrischen
Gesichtern und bekommt eine so detailfreudige und spontane Arbeit von seinem Ensemble
geliefert, dass der Film manchmal wie eine Dokumentation anmutet.

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The Game
USA 1997, R: David Fincher; D: Michael Douglas, Sean Penn
"The Game" - ist es bloß ein Kinderspiel, ein Spiel ohne Grenzen oder eine grenzenlose
Verschwörung? Das fragt sich auch Multimillionär Nicholas van Orton, der von seinem Bruder
Conrad die Eintrittskarte für das mysteriöse Spiel geschenkt bekommt. Van Orton zögert
zunächst, dann läßt er sich doch darauf ein.
Aber schon bald muß der seriöse Geschäftsmann
feststellen: "The Game" ist kein Spiel, bei dem der Spieler die Entscheidungen fällt. Nicht er
bewegt die Figuren über das Brett, sondern er selber ist die Figur, die bewegt wird - und
zwar mit zunehmender Geschwindigkeit.
Wohin wird ihn das Spiel treiben? Stück für Stück
gerät die Ordnung in Van Ortons Leben aus dem Gleichgewicht.
Erst verliert er die Kontrolle,
dann seinen Besitz, und schließlich rennt er nur noch um sein Leben. Kann er noch schneller
laufen und sich so vielleicht retten?

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Fight Club
USA 1999, R: David Fincher; D: Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham
Der Film zeigt die Welt aus der Sicht eines Erzählers (Edward Norton),der durch und durch
ein Konsummensch ist, und der sich durch den Kauf von Ikea-Möbeln Befriedigung verschafft.
Als er von schweren Schlafstörungen geplagt wird, besucht er eine Selbsthilfegruppe für
Hodenkrebspatienten um sich dadurch wieder lebendiger zu fühlen. Mit der Zeit wird aber
das Besuchen diverser Selbsthilfegruppen immer mehr zur Sucht. Nachdem seine Wohnung
abbrennt und all sein Hab und Gut vernichtet ist, wendet er sich an Tyler (Brad Pitt), der auf
einer ähnlichen Suche nach Empfindungen ist wie er. Auf der Suche nach Gefühlen schlagen
sich die beiden Adrenalin-Junkies gegenseitig Grün und Blau. Zuerst noch vor einer Kneipe,
dann im größeren Stil im von ihnen gegründeten Fight Club. Doch der Club wird immer
extremer, und der Erzähler verliert mehr und mehr die Kontrolle über die Geschehnisse.

Der Film beruht auf einem Roman von Chuck Palahniuk und wurde 1999 bei den
Filmfestspielen in Venedig präsentiert.

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Sexy Beast
GB 2000, R: Jonathan Glazer; D: Ray Winstone, Ben Kingsley, Ian McShane
So ein Film kann fast nur aus England kommen. Gal (Ray Winstone) hat sich nach erfolgreichen Jahren
als Gangster in Spanien zur Ruhe gesetzt und brutzelt mit einer hübschen Lady in der Sonne.
Nie mehr krumme Dinger! Aber es kommt anders: Don Logan (Ben Kingsley) kündigt sich an.
Der alte Boß will Gal wieder ins 'Berufsleben' zurückholen. Und wenn Don Logan fragt, sagt man nicht nein.
Denn Don Logan versteht keinen Spaß. Don Logan ist garstig, humorlos, unberechenbar. Ben Kingsley als
Don Logan - hinreißend! Auch in Sachen Coolness setzt "Sexy Beast" Maßstäbe.

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Studio 54
USA 1998, R: Mark Christopher; D: Salma Hayek, Neve Campell, Ryan Philippe
Es ist das Jahr 1979. Shane O'Shea, ein braver und gutaussehender Junge, langweilt sich in einer kleinen
und spießigen New Yorker Vorstadt zu Tode. Eines Abends überquert er zum ersten Mal die Brücke zum
Big Appel und taucht in eine Welt voller Luxus, Begierde und Dekadenz. Ein Nachtclub ist der Mittelpunkt
seines neuen Universums: Studio 54. New Yorks legendärer Nachtclub der 70 er Jahre - Stammdisco,
in der Bianca Jagger, Andy Warhol und Liza Minelli zu den heißen Rhythmen von Diana Ross und Blondie
tanzten. Nach einem ersten glamourösen Besuch wird Shane Kellner und lernt seine großen Idole kennen.
Alle lieben ihn und selbst Studioboß Steven Rubell findet an dem hüschen Jüngling Gefallen.
Bald wird er Shane 54 - Mitglied der Familie 54, die Ende der 70 er bestimmt, was angesagt war und so
die größte Party aller Zeiten organisiert hat. Sein Leben dreht sich von nun an um Drogen, Sex und
Superstars, um Discomusik im Überfluß und Exzesse ohne Ende. In seinem Kollegen Greg und dessen Frau
Anita, der Gadrobiere im Studio 54, findet er eine Ersatzfamilie. Doch bald liegt ein Schatten über ihrer
Freundschaft. Greg bedient sich an der Schwarzgeldkasse des Studios und dealt aus Frust und Eifersucht
über den erfolgreicheren Shane mit Drogen und Anita träumt nur noch von einer Karriere als Sängerin bis
zu jener Silversternacht...Plötzlich wird Shane bewußt, daß alles nur Show ist. Selbst seine Traumfrau
Julie spielt nur mit seinen Gefühlen und läßt ihn für ihre Karriereplanung fallen. Dann bricht Disco-Oma
Dottie an einer Überdosis auf der Tanzfläche zusammen. Doch erst als die Steuerfahnung das
Spaßparadies stürmt, nimmt der Tanz auf dem Vulkan ein jähes Ende.

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Shrek - Der tollkühne Held
USA 2001, R: Andrew Adamson & Vicky Jenson
Lord Farquaad will ein perfektes Königreich. Zum einen müssen dazu alle Fabelwesen aus seinem
Königreich verschwinden, zum anderen fehlt ihm dazu noch eine Gemahlin. Er ordnet daher an,
alle Fabelwesen zu verbannen, wovon auch der sprechende Esel Donkey nicht verschont wird.
Auf seiner Flucht trifft er alsbald auf den Oger Shrek, in dessen Garten alle Fabelwesen deportiert wurden.
Weil Shrek es gerne ruhig hat und das mit einem Haufen Märchenfiguren nicht zu bewerkstelligen ist,
sucht er mit dem sprechenden Esel Lord Farquaard auf, um mit ihm eine Vereinbarung zu treffen.
Shrek hat demnach eine Prinzessin aus einem Schloss zu befreien, im Gegenzug erhält Shrek auch
wieder seine Ruhe. Natürlich hat die Sache mit der Prinzessin im Schloss einen Haken, denn zum einen
wird das Schloss von einem gefährlichen Drachen bewacht, zum anderen wäre die Geschichte zu schön,
um so zu sein...

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Alien 3
USA 1992, R: David Fincher D: Sigourney Weaver, Charles S. Dutton
Der dritte Teil dieser Reihe entstand unter der Regie des Meisters des Stils David Fincher.
Ripley, die einzige Überlebende ihrer letzten Mission, erwacht auf einem Gefangenenplaneten am
äußeren Rand des Sonnensystems. Als sie versucht, wieder zu Kräften zu kommen, stellt sie nicht nur fest,
dass ein Alien auf dem Planeten entkommen ist, sondern auch, dass Nachwuchs des besagten Aliens in
ihr heranreift. Während sie beim Versuch, das Alien zu finden und zu töten, die Gefängnisverwaltung
bekämpft (und dabei von den Mitgefangenen unterstützt wird), muss sie sich auch damit
auseinandersetzten, dass ihr Leben bald beendet sein könnte. Doch die beeindruckenden Bilder sorgen
für Verwirrung, und das Drehbuch macht alles nur noch konfuser. Der Ausgang ist aufregend,
aber es ist ein sehr langer Weg dorthin.

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Kiss of the Dragon
USA 1992, R: Chris Nahon, Drehbuch: Luc Besson D: Jet Li, Bridget Fonda
Der chinesische Polizist Liu Jian (Jet Li) reist nach Paris, um der Polizei bei der Verhaftung des
Drogenbarons Tan (Burt Kwouk) zu assistieren. Unspektakulär beginnt Kiss Of The Dragon.
Doch es dauert nicht lang, bis Regisseur Chris Nahon sein Action-Feuerwerk zündet.
Die Verhaftung, wegen der Jian nach Frankreich gereist ist, entwickelt sich zu einem Desaster.
Tan wird von den Polizisten, die ihn eigentlich verhaften sollen, ermordet. Deren Anführer, Kommissar
Jean-Pierre Richard (Tcheky Karyo), ist nämlich selbst eine große Nummer im organisierten Verbrechen,
Tan nur ein unliebsamer Konkurrent. Und bevor Jian es sich versieht, befindet er sich auf der Flucht vor
den mörderischen Flics, die in ihm einen perfekten Sündenbock gefunden haben. Leider haben die
korrupten Polizisten nicht mit Jians Intelligenz gerechnet. Der Chinese besitzt nämlich einen Beweis
für seine Unschuld.
Luc Besson hat das Drehbuch dieses Filmes nach einer Idee seines Hauptdarstellers
Jet Li geschrieben. Kiss of the Dragon, eine französische Produktion, in englischer Sprache gedreht,
ist ein Action-Film, der sich sehen lassen kann. Es knallt und knirscht an allen Enden.
Und die Kampfkünste von Hauptdarsteller Jet Li sind einfach nur bewundernswert.

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Antz
USA 1998, R: Eric Darnell & Tim Johnson
Die Arbeiterameise Z träumt von einem Leben jenseits der strikten Kolonieregeln. Um der hübschen
Prinzessin Bala zu imponieren, zieht er mit der Ameisenarmee in den Krieg gegen die Termiten.
General Mandible hat das Suizidunternehmen von langer Hand vorbereitet, um die königinnentreuen
Truppen zu schwächen. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, daß Z als Kriegsheld zurückkehrt.
Dreamworks serviert mit seinem computeranimierten Konkurrenzfilm zu Disneys 'Das große Krabbeln'
ein kleines Juwel. Deutlich erwachsener, aber zu keiner Sekunde weniger unterhaltsam und liebevoll als
der Marktführer, steht hier eine wunderbare Mischung aus 'Toy Story' und 'Mikrokosmos' ins Haus,
die mit einem Hauch 'Starship Troopers' verfeinert wurde.

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Blood in Blood out
USA 1993, R: Taylor Hackford; D: Michael Douglas, Sean Penn
Die Halbbrüder Paco und Cruz wachsen zusammen mit ihrem Cousin Miklo im Latinoviertel
von Los Angeles auf, und jeder für sich wird durch sein von Gewalt beherrschtes Umfeld sowie
von den in ihren Straßen allgegenwärtigen Drogen beeinflusst. Cruz wird zum Künstler,
verfällt jedoch auf tragische Weise der Heroinsucht. Miklo sitzt wegen Mordes im Gefängnis,
und Paco wird Polizist -- was die Bühne für eine Konfrontation zwischen den beiden bereitet,
nachdem Paco wieder aus dem Gefängnis entlassen wird.
Der Film ist bestrebt, eine
monumentale Atmosphäre zu schaffen, verbringt jedoch viel zu viel Zeit damit, seine
miteinander verschlungenen Handlungsfäden aufzubauen. Er ist dennoch beachtenswert
aufgrund der ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen von Benjamin Bratt und
Damian Chapa, wie auch von Billy Bob Thornton, Ving Rhames und Delroy Lindo in kleineren
Nebenrollen. Seine Darstellung des Lebens im kalifornischen Gefängnissystem ist
erschütternd und beeindruckend zugleich und dient als Kernstück dieses urbanen Dramas
.
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Das fünfte Element
USA 1997, R: Luc Besson; D: Bruce Willis, Gary Oldman
Im 23. Jahrhundert bewegt sich das Böse in Form eines nahezu unzerstörbaren Kometen auf
die Erde zu. Wird er nicht aufgehalten, wird er die Welt vernichten. Doch die Mondoshawan,
ein uraltes, friedliebendes Volk, besitzen eine Waffe, das so genannte fünfte Element, mit der
der Komet vernichtet werden kann. Auf ihrem Weg zur Erde werden sie jedoch von bösen
Mächten vernichtet, die den Untergang der Menschheit herbeiführen wollen. Wissenschaftlern
aber gelingt es, aus den genetischen Überresten eines Außerirdischen eine junge Frau zu klonen,
die den Schlüssel zum fünften Element darstellt. Durch eine Reihe von Zufällen wird schließlich
der Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis) in die Geschichte hineingezogen:
In seinen Händen liegt plötzlich die Zukunft der Menschheit.

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Leon der Profi
Frankreich 1994, R: Luc Besson; D: Jean Reno, Gary Oldman
Léon - der Profi von Luc Besson ist einer der großen Filme des Jahres 1994. Die Geschichte
des Killers und des Mädchens ist ebenso sentimental wie rührend. So ist Léon kein unübler
Geselle. Er lebt in einer Welt, in der andere Gesetze gelten als in der unseren. Plötzlich in die
Rolle eines Vaters gedrängt, entdeckt er in sich Gefühle, die in seinem Leben bislang keine
Rolle gespielt haben: Menschlichkeit, Verantwortung und Liebe. Léon liebt Mathilde, doch es
ist stets die Liebe eines Vaters, der niemals etwas tun würde, was seine Tochter in Gefahr
bringen könnte. Auf der anderen Seite erlebt Mathilde ausgerechnet in den Armen eines
Profimörders zum ersten Mal Geborgenheit und Zuneigung. So rührend diese Geschichte
auch sein mag - sie wird, und dies steht von der ersten Minute an fest, niemals von
einem Happy End gekrönt sein können.
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Full Metal Jacket
USA 1987, R: Stanley Kubrick; D: Matthew Modine, Adam Baldwin
Full Metal Jacket kann auf gewisse Weise als grimmiges Gegenstück zu 2001 betrachtet
werden. Während letzterer mit seinem kritischen und zugleich unschuldigen Ansatz ein
wahrer 60er-Jahre-Film ist und die Verquickung von Fortschritt und Isolation behandelt
(die in unserer Erlösung durch den Tod endet), betrachtet Full Metal Jacket die 60er Jahre
mit ihrem Appetit auf Erfahrungen und Bewusstsein, der in Gewalt ausartete, aus dem
Blickwinkel der Bush-Ära. Lee Ermey schrieb als Ausbilder der Marines Filmgeschichte,
dessen ritualisierte Erniedrigung der Männer im Namen der Gleichmacherei in einem
mörderischen Schwachkopf (Vincent D'Onofrio) einen Racheengel schuf. Matthew Modine
liefert als Private Joker, dem ständig herumwitzelnden Militärberichterstatter, der sich
danach sehnt, der Propagandamaschinerie zu entkommen und die grausame Wahrheit
der Fronteinsätze aus erster Hand zu erfahren, eine clevere und ausgebuffte Vorstellung.
In Full Metal Jacket gehen Erfüllung und Verderbtheit Hand in Hand, und es ist kein Wunder,
warum Kubrick solch eine eiserne Distanz zu dem Material wahrte,
um seinen Standpunkt zu verdeutlichen.

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Pulp Fiction
USA 1994, R: Quentin Tarantino ; D: John Travolta, Samuel L. Jackson
Mit den K.-o.-Schlägen Reservoir Dogs von 1992 und Pulp Fiction von 1994 verschlug der
Drehbuchautor und Regisseur Quentin Tarantino der Filmwelt den Atem und katapultierte sich
unter die Prominenz der cineastischen Schwergewichte. Aber Pulp Fiction war mehr als nur
die Fortsetzung zu einem beeindruckenden ersten Film; mehr als der Gewinner der Goldenen
Palme beim Filmfestival in Cannes; mehr als ein Drehbuch voller saftiger Dialog-Kaugummis,
auf denen die Schauspieler so gerne herumkauen; mehr als das Instrument, das John Travolta
wieder in der ersten Riege etablierte; mehr als das Independent-Vorzeigeprodukt mit relativ
geringem Budget (8 Millionen Dollar) und einer ultrahippen Mixtur etablierter Namen und
aufsteigender Sternchen der Indieszene (darunter Samuel L. Jackson, Uma Thurman,
Bruce Willis, Ving Rhames, Harvey Keitel, Christopher Walken, Tim Roth, Amanda Plummer,
Julia Sweeney, Kathy Griffin und Phil Lamar). Es war sogar mehr als nur ein unerwarteter
100-Millionen-Dollar-Gewinn für den Indieverleih Miramax. Pulp Fiction war eine Sensation.
Nein, es war keine Wiedergeburt (eigentlich halte ich Reservoir Dogs für den substanzreicheren
Film; und Paul Thomas Anderson übertraf Tarantino 1997, indem er sein Regie-Debüt mit
zwei noch reiferen und besseren Filmen, Last Exit Reno und Boogie Nights hinlegte).
Aber Pulp Fiction lädt seine nicht-chronologisch verwobenen Kurzgeschichten
(alle über Versuchung, Korruption und Wiedergutmachung unter modernen Kriminellen,
großen und kleinen) mit so viel Energie und Erfindungsreichtum auf, dass die Zuschauer
sowohl erheitert als auch erschöpft den Saal verlassen -- mit klopfendem Herzen und
verkrampften Händen von der Fahrt.
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Meet the Feebles
Neuseeland 1989, R: Peter Jackson
Bei der "Meet The Feebles Variety Hour" ist der Teufel los, die Theaterpuppen machen Streß,
und jeder kämpft mit Problemen und mit den anderen. Da werden Messer geschwungen,
Pornofilme gedreht, Drogen genommen, es wird gemordet und gesplattert. Eine echte
Hardcore-Muppet-Show von dem Regisseur, der noch niemals einen schlechten Film gedreht hat:
Peter Jackson ("Braindead", "Heavenly Creatures").
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Der Unhold
Deutschland 1989, R: Volker Schlöndorff; D: John Malkovich, Armin Mueller-Stahl
Während im fernen Stalingrad die sechste Armee kapituliert, entführt Abel Kinder für Hitlers
schwindende Heerscharen. Der einfältige Abel macht seit seiner Gefangenschaft gemeinsame Sache
mit den Nazis. Seine Liebe zu Kindern hat ihn an die paramilitärische Eliteschule Kaltenborn verschlagen.
Abel umsorgt die Jungs zwischen 12 und 16 und beschafft Nahrung. Erst im Angesicht russischer
Panzer begreift er, daß er seine Schützlinge in den sicheren Tod geschickt hat...
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From dusk till dawn
USA 1996, R: Robert Rodriguez; D: Harvey Keitel, George Clooney, Q.Tarantino
Die beiden Brüder Seth (GEORGE CLOONEY) und Richard Gecko (QUENTIN TARANTINO) gehören
zu den meistgesuchten Gewaltverbrechern der USA. Auf ihrer Flucht nehmen sie einen verbitterten
Gottesmann (HARVEY KEITEL) und seine Kinder (u.a. JULIETTE LEWIS) als Geiseln. Sie schmuggeln
sich mit ihnen über die mexikanische Grenze und stoßen im schummrigen 'Titty Twister Club' auf
ihr Überleben an. Zu früh gefreut - die komplette Belegschaft verwandelt sich in blutgeile
Vampir-Monster und der nächste Morgen ist noch fern...Klamaukig hemmunglose Gewaltorgie
mit guter Musik von ROBERT RODRIGUEZ ('Desperado'), nach einem frühen
Drehbuch von QUENTIN TARANTINO.
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American History X
USA 1998, R: Tony Kaye; D: Edward Norton, Edward Furlong
Nach dem tragischen Tod seines Vaters verstrickt sich Derek mehr und mehr in ein Netz aus
Rassismus, Haß und Wut und begeht schließlich einen brutalen Mord.
Erst im Gefängnis kommt er wieder zur Besinnung. Als er nach Verbüßung seiner Strafe entlassen
wird, betrachtet er Rache und Haß nicht mehr als Ehrensache und schämt sich seiner
rechtsradikalen Vergangenheit.
Derek versucht jetzt verzweifelt, seinen jüngeren Bruder
Danny davor zu bewahren, dieselben Fehler zu begehen...

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Fear and Loathing in Las Vegas
USA 1998, R:Terry Gilliam ; D: Johnny Depp, Benicio Del Toro
Begleitet von seinem Anwalt Dr.Gonzo rast Raoul in seinem Cabrio gen Las Vegas. Für ein Magazin
soll er dort von einem Autorennen in der Wüste berichten. Doch für die beiden steckt hinter dem
Ausflug sehr viel mehr als eine bloße Reportage. Ausgerüstet mit jeder denkbaren Droge brechen
sie auf zu ihrer Mission - und lassen sich auch nicht von feindseligen Drogencops, dienstbewußten
Highwaypolizisten, arroganten Hotelangestellten und ständig wiederkehrenden...

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Matrix
USA 1999, R: Larry und Andy Wachowski ; D: Keanu Reeves, Laurence Fishburne
Der Film Matrix liefert eine Zukunftsvision, in der die Menschheit nur noch als lebende Batterie
in einer von Maschinen beherrschten Welt fungiert. Damit sie die Weltbevölkerung für ihre
Zwecke mißbrauchen können, haben die Maschinen eine vituelle Welt erschaffen, in der allen
Menschen ein normales Leben vorgegaukelt wird, während sie in Wirklichkeit nur in einem
Glasbehälter an Kabel angeschlossen sind, um Energie zu produzieren. Diese Scheinwelt ist
die Matrix. Nur eine kleine Gruppe von Widerstandskämpfern weiß von diesen Machenschaften
und versucht der Herrschaft der Maschinen ein Ende zu setzen. Matrix ist ein echt genialer Film,
die Special Effects sind bis jetzt unerreicht, und die fesselnde Story ist spannend bis zum Schluss.

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The Cell
USA 2000, R: Tarsem Singh; D: Jennifer Lopez, Vince Vaughn
Der geisteskranke Serienkiller Carl Stargher hat es auf junge Frauen abgesehen. Doch FBI-Agent
Peter Novak kommt ihm sehr schnell auf die Spur. Bevor Stargher verraten könnte, wo er sein
letztes Opfer gefangen hält, fällt er in eine Art Koma. Novak ist unter Zeitdruck: Sollte er innerhalb
der nächsten 40 Stunden die junge Frau nicht finden, wird sie in einer hermetischen Zelle, die über
eine Zeitautomatik mit Wasser volläuft, qualvoll ertrinken. Als letzten Ausweg wendet Novak sich
an die Psychotherapeutin Catherine Deane. Mit Hilfe einer neuen Methode soll sie in die Gedankenwelt
des Killers eintauchen, um dort nach Hinweisen auf das Versteck zu suchen. Catherine gerät dabei
jedoch in eine Alptraumwelt von so monströsen Ausmaßen, dass sie bald selbst nicht mehr
zwischen virtueller und tatsächlicher Wirklichkeit unterscheiden kann. Und schließlich stellt sie
fest, dass Stargher sie in seiner kranken Phantasie bereits längst erwartet hat...
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Blade
USA 1998, R: Stephen Norrington ; D: Kris Kristofferson, Wesley Snipes, Stephen Dorff
Nacht für Nacht tobt in Los Angeles ein Krieg, in dessen Mittelpunkt ein unerschrockener Kämpfer
steht: Blade! In der Nacht seiner Geburt wurde seine Mutter von Vampiren umgebracht. Der
Beginn eines einzigartigen Schicksals: Blade ist halb Mensch, halb Vampir. Er kämpft mit der Stärcke
beider Welten und hat keine ihrer Schwächen. Und nun zieht er in eine blutige Schlacht, um den
Schmerz seiner Mutter zu rächen. Blades grösster Kampf gegen die nächtlichen Killer ist Deacon
Frost, ein junger Vampir, der nur von seinem unstillbaren Macht- und Bluthunger getrieben wird.
Sein Ziel: die totale Vermichtung der Menschheit!

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Bube, Dame, König, Gras
USA 1999, R: Guy Ritchie; D: Jason Flemyng, Dexter Fletcher
Der Anfang ist harmlos. Das Ende brutal. Die Mitte eine wüste Achterbahnfahrt durch das
Londoner Gangland East End. Schnell, rabiat, von unglaublichem Wortwitz und absurder Komik.
Nach einem Kartenspiel stehen vier Kumpel mit Schulden von einer halben Million Pfund da. Ihr
Gläubiger: ein skrupelloser Drogenbaron, der seine Schläger schon auf ihre Fährte gesetzt hat.
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Snatch
USA 2000, R: Guy Ritchie; D: Benicio Del Toro, Brad Pitt
Als Madonnas Gatte, Regisseur Guy Ritchie, seinen Film zum ersten Mal sah, schlief er nach
30 Minuten einfach ein. Wenn man seinen rasanten und urkomischen Gangsterthriller betrachtet,
ist dies kaum vorstellbar: In einem raffinierten flechtwerk aus Boxer- und Bankräuberfilm schickt
Guy Ritchie echte Ganoven und Knalltüten (u. a. Brad Pitt) auf die Spur eines Diamanten.

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Lammbock
D 2001, R: Christian Zübert ; D: Lucas Gregorowics, Moritz Bleibtreu
Erst mal kräftig einen durchziehen, lautet das unerschütterliche Motto von Kai und Stefan, wenn
sie sich mit den großen Themen des Lebens, wie dem Für und Wider von Brustimplantaten, der
Bedeutung von Stil und Coolness, oder dem Schwanz von Mehmet Scholl befassen.
Unter dem Namen Lammbock betreiben die zwei Taugenichtse einen Pizzaservice der berauschenden Art.
Die Spezialität des Hauses: Pizza Gourmet - Käse, Salami, Tomaten und ein Tütchen allerfeinster Rauchware
aus eigenem Anbau. Der verdeckte Hasch-Handel läuft prächtig und das Geschäft floriert.
Doch plötzlich wird's stressig: Stefan beginnt über seine Zukunft nachzudenken. Blattläuse knabbern
am Marihuana, ein dauerbedröhnter Drogenfahnder ist ihnen auf den Fersen, und das vielversprechende
Insektenvertilgungsmittel "Gehirnzellen-Massaker" erweist sich als doch nicht so harmlos wie vermutet.
Und wäre das nicht alles schon genung, gibt es da noch die Frauen, die immer nur das
eine wollen - nämlich Drogen...
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Wir können auch anders ...
D 1993, R: Detlev Buck ; D: Joachim Król, Horst Krause
Zwei Brüder, die nicht lesen können, treffen auf einen flüchtenden Rotarmisten mit einer Kalaschnikow
und eine junge Frau im kurzen Rock. Eine Irrfahrt in einem alten Pritschwagen beginnt, als Kipp
und Most das Gut ihrer Oma erben. Auf der Odyssee durch das Land ziehen die beiden gutgläubigen
Brüder eine Spur des Verbrechens hinter sich her, von der sie nicht zu träumen gewagt hätten.
Wir können auch anders... ist schnurstracks und g'radaus inszeniert und steckt voller
hinreißender Einfälle, Umwege und Fallen.
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Deadly Revenge - Das Brooklyn Massaker
USA 1990, R: John Flynn ; D: Steven Seagal, William Forsythe
Im Idealfall kann ein kleiner, mit relativ bescheidenen Mitteln produzierter Action-Film im wahrsten
Sinne des Wortes über sich hinaus wachsen. Dann wird seine einfache, klare Geschichte zu einem
Spiegel der Welt. In den 50ern, der Blütezeit des amerikanischen Genre-Kinos, waren solche Filme
beinahe die Regel, in den 80ern und 90ern, in denen selbst typische B-Film-Regisseure immer
größere Budgets bekamen, sind sie zu einer echten Seltenheit geworden. Einer von ihnen ist
John Flynns Deadly Revenge - Das Brooklyn-Massaker.

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Bang Boom Bang
D 1999, R: Peter Thorwarth ; D: Ralf Richter, Markus Knüfken
Während Kalle für sein letztes Ding im Knast sitzt, verwaltet Keek dessen Beute. Eigentlich verliert
er sie eher bei Pferdewetten und hat ein arges Problem, als Kalle »vorzeitig entlassen« wird und
sein Geld einfordert. Als einziger Ausweg bleibt ein Einbruch bei Spediteur Kampmann, der allerdings
selbst nicht ganz sauber ist... Die Darsteller dieser erstklassigen deutschen Komödie fühlen sich
in ihren Ruhrpott-Charakteren sichtlich wohl.

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Late Show
D 1999, R: Helmut Dietl ; D: Veronica Ferres, Jasmin Tabatabai, Harald Schmidt
Der Film von Helmut Dietl lüftet den Vorhang vor dem glamourösen Show-Geschäft und zeigt
in gewohnter spitzer wie liebevoller Manier das Leben und die Leiden der Medienmacher.
Gemein, unglaublich komisch und in jeder Hinsicht perfekt - ein echter Dietl.
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Pakt der Wölfe
F 2001, R: Christophe Gans ; D: Mark Dacascos, Vincent Cassel
1766. Frankreich zur Zeit Ludwig XV. In der Nebellandschaft von Gévaudan treibt eine blutrünstige
Bestie ihr Unwesen und fordert über 100 Opfer. Der König schickt den jungen Wissenschaftler
Grégoire de Fronsac in die Provinz, um diese morde zu untersuchen. Fronsac und sein Blutsbruder
Mani Entdecken schließlich, dass hier Kräfte am Werk sind, die von Menschen gesteuert werden.
Menschen, die ein blutiges Ziel verfolgen...
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Big Trouble
USA 2002, R: Barry Sonnenfeld; D: Tim Allen, René Russo
Ein eiserner Koffer. Zwei kaltblütige Profikiller. Ein abgespaceder Jesus. Zwei geforderte Polizisten.
Zwei unglückliche Amateurwasserpistolenträger. Eine gelangweilte Hausfrau. Ein frustrierter
Werbetexter. Zwei nichtsahnende FBI-Agenten. Eine angespritzte Tochter. Ein zehenliebender
Waffenhändler. Ein schönes Dienstmädchen. Zwei immigrierte Russen. Eine halluzinierende
Riesenkröte. Gut geschüttelt, und fertig ist der Film. Alles klar? Nicht? Egal, macht nichts,
Nichtwissen ist in! Im Verlauf des Filmes verwickeln und -stricken sich die verschiedensten
Parteien in ein kleines Beziehungsknäuel rund um Geld, Liebe und eben
dieser mysteriöser Koffer...
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Last Samurai

USA 2003, D: Tom Cruise, Timothy Spall; 148 Min.
In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts erhält der US-Captain und Bürgerkriegsveteran Nathan
Algren (Tom Cruise) ein verlockendes Angebot aus Japan: Er soll die Truppen des Kaisers für den
Kampf gegen die letzten Samurai im Gebrauch mit westlichen Schusswaffen ausbilden. Fasziniert von
seiner neuen Umgebung beteiligt sich Algren an Kampfhandlungen und wird prompt von den Samurai
gefangen genommen. Nun sieht er sich vor eine fundamentale Frage der Ehre gestellt.
"Der mit dem Wolf tanzt" trifft "Shogun" unter den Gefechtsbedingungen einer modernen Hollywood
Big-Budget-Produktion. Zu einer weiteren bildgewaltigen Japanmission nach "Kill Bill" bitten Regisseur
Edward Zwick und Herr Kassenmagnet Cruise persönlich.

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Die Unglaublichen

USA 2004, R: Brad Bird; 115 Min.
"Eine Superhelden-Familie soll gefährliche Kampfroboter testen - doch der Auftrag ist eine Falle.
Mit Anleihen bei Superman, 007 und Horrorfilmen der 50er schufen die Trickgenies von Pixar ein tolles
Action-Abenteuer. Die komplexe Story, die Comic-Kenner sowie Bond-Fans der Connery-Ära begeistern
wird, terminatorwürdige Action, feine Ironie und der unglaublich coole Look des Films beweisen,
dass das computeranimierte Kino längst mehr ist als reine Kindersache. ,Die Unglaublichen' ist nicht
so süß und lustig wie "Findet Nemo", doch der Film markiert den Aufbruch des Pixar-Kinos in eine
neue Dimension."
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The Wanderers

USA 1979, R: Philip Kaufman D: Toni Kalem, Karen Allen, Ken Wahl, John Friedrich; 113 Min.
Die frühen Sechziger in der Bronx. Die Wanderers sind eine von vielen Gangs im Stadtteil.
Die meisten dieser Jugendbanden bekriegen einander. Richy und Joey gehören zu den Wanderers
und holen Perry neu hinzu. Gemeinsam erleben sie, was es heißt, jung zu sein, die ersten Erfahrungen
in Bezug auf Frauen zu machen, familiäre Probleme zu lösen und vor allem, was es heißt, sich mit
verfeindeten Gangs anzulegen. Gegen die tumben Glatzköpfe können sie sich oftmals ja noch
behaupten, aber als sie sich mit einer der gefürchtetsten Gangs der ganzen Stadt anlegen,
breitet sich unbarmherzige Gewalt aus...
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L.A. Confidential

USA 1997, R: Curtis Hanson D: Kevin Spacey, Russell Crowe, Kim Basinger; 132 Min.
In Zeiten, in denen jeder zweite Film sich das Etikett "Film Noir" aufklebt, haben wir es hier tatsächlich
einmal mit diesem Genre zu tun: L.A. Confidential ist eine rauhe, schmutzige Geschichte im Hollywood
der 40er Jahre über Sex, Skandale, Verrat und Korruption in allen Lebensbereichen, von der Polizei
über Politik und Presse bis hin zur ganz persönlichen Ebene.
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Schnappt Shorty

USA 1995, R: Barry Sonnenfeld D: John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo; 132 Min.
Chili Palmer ist ein ebenso cooler wie skrupelloser Geldeintreiber der Mafia. Als man ihn nach L.A. schickt,
um Spielschulden einzutreiben, sieht Filmfan Chili seine Chance. Statt einem Produzenten die Knochen zu
brechen, verkauft er ihm ein Drehbuch. Chili erkennt rasch, daß seine kriminelle Vergangenheit ein
ideales Training für Hollywoods Filmbusineß war...
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Midnight Run
USA 1988, R: Martin Brest D: Robert De Niro, Charles Grodin, Yaphet Kotto; 121 Min.
Er ist Kopfgeldjäger wider Willen, aber als Ex-Polizist in Sachen Gansterjagd ein Profi - Jack Walsh.
100.000 Dollar bietet ihm der Mafiosi Nascone, wenn es ihm gelingt, dessen ehemaligen Buchhalter
Jonathan Mardukas, genannt "Duke" dingfest zu machen und lebend auszuliefern. Selbiger hat seinen
unseriösen Auftraggeber um 15 Millionen Dollar erleichtert und die gesamte Summe der Wohltätigkeit
gespendet. Für soviel Engagement haben weder die Mafia noch das FBI Verständnis. Anfangs sieht für
Walsh alles ganz einfach aus. Duke schnappen, ins Flugzeug nach L.A. setzen, ein Kinderspiel.
An Bord dreht sein kostbarer Schützling fast durch - aus Flugangst, wie er behauptet. Zähneknirschend
tritt Walsh mit seiner mimosenhaften Geisel die Flucht zu Land an. Als weitere unerwartete Verfolger
auftauchen, wird es brenzlig, eine wahre Hetzjagd beginnt. In der Hitze des Gefechts entpuppt sich
Duke plötzlich als ausgesprochen widerstandsfähig. Da fällt er seinen Verfolgern in die Hände.
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The Big Lebowski

USA 1998, R: Joel Coen D: Jeff Bridges, John Goodman, Julianne Moore; 112 Min.
Der Spät-Hippie und Bowling-Bruder Lebowski, genannt "The Dude", wird wegen seines identischen
Nachnamens mit einem Mulitmillionär verwechselt, den wiederum Gangster zu erpressen versuchen.
Als diese ihr vermeintliches Opfer in Lebowskis Haus nicht antreffen, urinieren sie kurzerhand auf dessen
Teppich. Daraufhin wird "Dude" böse und versucht, die Beschmutzer seines Heimes zur Rechenschaft zu
ziehen. Auf seinem "Rachefeldzug" trifft Lebowski unter anderem auf deutsche Terroristen, femmes
fatales und gedungene Killer...
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Showtime

USA 2002, R: Tom Dey D: Robert De Niro, Eddie Murphy, Rene Russo; 91 Min.
Undercover-Ermittler Mitch Preston steht kurz davor, einen Drogenhändlerring zu sprengen, als
Nachwuchs-Cop Trey Sellars auftaucht und den Coup vermasselt. Den Dealern gelingt vor laufenden
Kameras die Flucht. Als Mitch aus Wut eine der Kameras zerstört, zwingt ihn sein Boss zur Strafe,
zusammen mit dem medienverliebten Trey in einer Fernseh-Show das Image der Polizei aufzupolieren.
Während der Griesgram Mitch sich der Karriere zuliebe fügt, sieht Nervensäge Trey endlich den Wunsch
nach einer Filmkarriere in Erfüllung gehen.
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Lord of War - Händler des Todes

USA 2005, R: Andrew Niccol D: Nicolas Cage, Ethan Hawke, Jared Leto; 117 Min.
"Gattaca"-Macher Andrew Niccol, auch bekannt durch sein geniales Drehbuch zur "Truman Show",
geht hier mit dem brisanten Thema Waffenschieberei hart ins Gericht. Gleichzeitig bietet seine beißende
Satire, die voller bösartiger politischer Kommentare steckt, aber auch Hochspannung pur.
Und einen faszinierend bösen Nicolas Cage, der in Ethan Hawke einen würdigen Widersacher findet.
Ein temporeiches Thriller-Drama mit Hirn, erdig von Amir Mokri ("Bad Boys II") fotografiert und rasant
von Zach Staenberg ("Matrix") geschnitten.
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Die Verurteilten

USA 1994, R: Frank Darabont D: Tim Robbins, Morgan Freeman; 137 Min
Wegen Doppelmordes kommt der Bankangestellte Andy Dufresne 1946 ins Gefängnis. Er schließt
Freundschaft mit dem Lebenslänglichen Red, der den introvertierten Andy aus dem Schneckenhaus
herausholt. Andy hilft den Wärtern bei finanziellen Fragen und darf daraufhin die Gefängnisbücherei auf
Vordermann bringen. Der Mord an einem jugendlichen Mitsträfling im Jahr 1966 bringt Andys Situation
zum Eskalieren. Nach Stephen Kings Erzählung 'Pin Up' entstand Frank Darabonts mitreißender
Gefängnisfilm, der den Vergleich mit Genreklassikern wie 'Flucht aus Alcatraz' oder 'Der Unbeugsame'
nicht zu scheuen braucht. Der Thriller steckt voller prägnanter Szenen, starker Dialoge und einprägsamer
Charakter, denen vor allem Tim Robbins und Morgan Freeman perfekt Figur verleihen.
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Galaxy Quest
USA 1999, R: Dean Parisot D: Tim Allen, Sigourney Weaver; 98Min.
20 Jahre nach der Absetzung der Fernsehserie mit der NSEA-Besatzung erfreut die Crew ihre Fans immer
noch auf Fan-Convents. Einige Fans sind aber allzu treu: Die Thermianer vom Planeten Klatu Nebel hielten
die Serie für wirklich und wenden sich an den Commander, damit er sie vor realen und tödlichen
Widersachern rettet.
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Das kleine Arschloch - Der Film

D 1999, R: Michael Schaack, Veit Vollmer; 76Min.
Walter Moers' Kult-Comic-Serie wurde von "Werner"-Regisseur Michael Schaack kongenial in bewegte
Bilder umgesetzt. In lose miteinander verbundenen Episoden gibt der anarchistische Anti-Held alle
traditionellen Ideale des Kleinbürgers der Lächerlichkeit preis. Zwar sind die meisten Sketche
eingefleischten Fans schon aus den Original-Vorlagen bekannt, doch Sprache, Musik
(von türkischer Pseudo-Folklore bis zu Cover-Versionen diverser Rock-Hits) sowie das deutlich
stärker konturierte Hintergrund-Ambiente machen die Verfilmung zu einem eigenständigen Erlebnis.
Eine respektlose Pubertäts-Studie.
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Ab durch die Hecke

USA 2006, R: Tim Johnson, Karey Kirkpatrick; 89Min.
Die Schildkröte Vern und seine Freunde leben in einem idyllischen Stück Natur glücklich und zufrieden.
Doch das Futter scheint knapp zu werden in Ihrem kleinen Lebensraum. Doch Waschbär Richie hat die
Lösung. Er will seinen Freunden zeigen, wie man von den Menschen, die in der nahegelegenen Zivilisation
hinter der Hecke leben, profitieren kann. Also heißt es für die Tiere: Ab durch die Hecke!
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Der 13te Krieger

USA 1999, R: John McTiernan D: Antonio Banderas, Diane Venora; 100Min.
Bagdad 922 v. Chr.: Der arabische Edelmann Ahmed Ibn Fahdlan wird wegen einer Affäre mit einer
verheirateten Frau des Landes verwiesen. Auf Geheiß des Kalifen muß er fortan die unbekannten und
sagenumwobenen nordischen Länder erkunden. Auf seiner Reise stößt er auf eine Gruppe barbarischer
Wikinger, die sich als Söldner verdingen und vom hünenhaften Krieger Buliwyf geführt werden.
Der König selbst hat diese Krieger für eine lebensgefährliche Mission auserkoren: sein Reich muß gegen
übernatürliche, blutrünstige und scheinbar unbezwingbare Kreaturen verteidigt werden, die aus nebligen
Mooren wie ein flammender Drache emporsteigen und alle Männer des Landes massakrieren.
Das Orakel besagt, nur 13 auserwählte Krieger können die unheimlichen Horden erfolgreich besiegen.
Buliwyf sieht in Ibn Fahdlan den vom Schicksal gesandten 13. Krieger.
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